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Initiative kritisiert neue Studien und Berliner Banken-Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Ein Mikrofon-Symbol

Initiative kritisiert neue Studien und Berliner Banken-Initiative für bezahlbaren Wohnraum +++ “Geschäftsinteressen statt echter Sorgen um Berlin”

Die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen kritisiert die heutige Pressekonferenz der Berliner Banken-Initiative für bezahlbaren Wohnraum. Dem Bündnis gehören Berliner Sparkasse, Berliner Volksbank, DKB und IBB an. Das Bündnis möchte laut eigenen Angaben vor den möglichen Folgen einer Vergesellschaftung in Berlin warnen.

“Die Banken wollen ihre Geschäftsinteressen und die ihrer Kunden, nämlich der profitgetriebenen Immobilienkonzerne, schützen. Dabei tun sie so als wären sie besorgt um Berlin. In Wahrheit geht es ihnen aber nur um ihre eigene Rendite und die Rendite von Vonovia & Co!”, erklärt Armin Rothemann, Sprecher der Initiative.

Er kommentiert weiter: “Die vorgestellten Auftragsstudien des IW und von Empirica können über die tägliche Lebensrealität der Berlinerinnen und Berliner nicht hinwegtäuschen: Die Mieten werden unbezahlbar, Investitionen in Instandhaltung bleiben bei den großen Wohnungskonzernen oft aus und die politischen Maßnahmen der letzten 15 Jahre haben daran wenig geändert. Die längst per Volksentscheid beschlossene Vergesellschaftung ist die letzte Chance auf echte Verbesserung. Sie entzieht die Wohnungen der Profitgier der Märkte und bringt sie dahin, wo sie hingehören: in die Hände derjenigen, die darin wohnen.”